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Seltene Erden, Technologiemetalle, Strategische Metalle, Gewürzmetalle und Co: Das steckt hinter den Begriffen

So viel ist klar: 90% der Schlüsseltechnologien sind von Strategischen Metallen und Seltenen Erden zu einem hohen Grad abhängig. Das macht die Rohstoffe auch für Anleger höchst interessant. Weitaus weniger klar ist allerdings oft, was sich hinter Begriffen wie „Technologiemetallen“, „Gewürzmetallen“ oder „Sondermetallen“ verbirgt. Grund genug für mich, zumindest ein wenig Licht ins Dunkle des Begriffsdschungels zu bringen.

Seltene Erden sind klar definiert

Zugegeben, für sich genommen ist der Begriff der Seltenen Erden verwirrend. Immerhin sind „Seltene Erden“ weder selten, noch handelt es sich bei ihnen um Erden. Dafür lässt sich allerdings klar sagen, welche Rohstoffe ihnen zugeordnet werden können. So umfassen die Seltenen Erden insgesamt 17 Elemente: Scandium, Yttrium, Lanthan, Cer, Praseodym, Neodym, Promethium, Samarium, Europium, Gadolinium, Terbium, Dysprosium, Holmium, Erbium, Thulium, Ytterbium und Lutetium. Nach den Definitionen der anorganischen Nomenklatur (für die in der Chemie gültige Namensbezeichnungen) heißt diese Gruppe korrekt „Seltenerdmetalle“.

Strategische Metalle, Technologiemetalle und Co. – begrifflich unscharf, inhaltlich klar

Abseits der „Seltenen Erden“ allerdings sind begriffliche Unschärfen an der Tagesordnung. So gibt es neben den Metallen der Seltenen Erden eine ganze Reihe weiterer Rohstoffe, die mit den Seltenen Erden eine wichtige Gemeinsamkeit teilen: Sie sind für die moderne Industrie absolut essenziell. Diese werden – manchmal getrennt, teilweise aber auch zusammen mit den Seltenen Erden – in verschiedene begriffliche Kategorien geordnet, für die es allerdings keine verbindliche Definition gibt. Ein begriffliches Chaos, das formal verwirrend sein kann, inhaltlich aber durchaus zum Verständnis dieser Rohstoffklasse beiträgt. So hebt jeder der folgenden, oftmals synonym genutzten, Begriffe eine ganz bestimmte Facette von Seltenen Erden und Co. hervor.

  • Sondermetalle: Angesichts ihrer essenziellen Bedeutung für sämtliche Schlüsseltechnologien sind Seltene Erden und Metalle wie Indium oder Gallium wirklich etwas Besonderes.
  • Technologiemetalle oder Hightech-Metalle: Von Elektroautos bis hin zum Internet of Things – kaum eine Zukunftstechnologie kommt ohne Seltene Erden und Sondermetalle aus. Die Namen „Hightech-Metalle“ und „Technologiemetalle“ spiegeln das sehr schön wider.
  • Strategische Metalle: Der Begriff „Strategische Metalle“ verweist auf die wirtschaftlich-politische Dimension von Technologiemetallen. Immerhin würde die Industrie ohne die Rohstoffe nahezu gänzlich zum Stillstand kommen. Nicht ohne Grund rief die EU-Kommission kürzlich die Europäische Rohstoffallianz ins Leben, deren Ziel eine weitestgehende europäische Unabhängigkeit bei der Versorgung mit Technologiemetallen ist.
  • Gewürzmetalle: Meist werden Seltene Erden und Co. bei der Produktion nur in ganz geringen Mengen eingesetzt – so wie es bei dem Würzen von Speisen der Fall ist. Aber: So wie Speisen ohne Gewürze ziemlich fade schmecken würden, so würden wir ohne diese Rohstoffe in die technologische Steinzeit zurückfallen.

Häufig, aber nicht immer, werden die Metalle der Seltene Erden diesen fünf Begrifflichkeiten zugeordnet und jeweils um weitere für die Industrie essenzielle Rohstoffe ergänzt.

In Seltene Erden und strategische Metalle investieren: So geht es

Egal für welche Begrifflichkeit man sich nun entscheidet – Fakt ist, dass die moderne Industrie in hohem Maß von Technologiemetallen abhängig ist. Damit sind die Rohstoffe auch für Anleger hochinteressant. Allerdings gibt es rund um die Strategischen Metalle eine ganze Reihe von Besonderheiten zu beachten. Wertvolles Know-how rund um das Investment in Seltene Erden und weitere Wahre Werte liefert Ihnen unser kostenfreier Praxisratgeber „Geldwerte – Sachwerte – Reine Werte“. Hier erfahren Sie

  • warum Seltene Erden nicht an der Börse gehandelt werden,
  • wie es um das Sicherheits-Chancen-Verhältnis von Seltenen Erden bestellt ist und
  • welche drei goldenen Regeln Sie bei der Investition in Strategische Metalle beachten müssen.

Gut zu wissen: Das GranValora Sachwertdepot bietet Ihnen eine einfache Möglichkeit in Strategische Metalle zu investieren. Der Übersicht halber grenzen wir innerhalb des Sachwertdepots sonstige Technologiemetalle von den klassischen Seltenen Erden ab.

Von Marko Mähner

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